Bundespräsident Köhler ist zurück getreten.
Deutschland steht unter Schock.
Aber es muss weiter gehen.
Nur wie?
So wie immer? Mit einem Berufspolitiker, für den das Amt Belohnung für Jahrzehnte loyaler Parteiarbeit ist? Einem vergleichsweise alten Menschen, für den das Amt der letzte, eher geruhsame Job vor der Rente ist? Jemand, der von den Parteien aus Parteikalkül gewählt wird?
Oder vielleicht doch mal ganz anders? Wie wär’s mit einem jungen, an keine Partei gebundenen Menschen? Einer Präsidentin, die nachweislich europaweit äußerst populär ist? Die die Menschen in Deutschland und darüber hinaus mitreißt? Ein junges, frisches, dynamisches, attraktives Bild von Deutschland vermittelt? Die Jugend endlich mal wieder für die demokratischen Institutionen begeistert? Eine gesunde Respektlosigkeit gegenüber dem Establishment erkennen lässt?
Gibt es da nicht eine, die in Frage käme? Hmm…¹
¹ Eine klitzekleine Änderung müsste am Grundgesetz vorgenommen werden. Na und? Das ließe sich fünf Minuten vor der Bundesversammlung erledigen.
Montag, 31. Mai 2010
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